Erst war es ein Papier.
Fünfundzwanzig Fassungen lang. Die sechsundzwanzigste läuft.
Fünfundzwanzig Fassungen Plan
MDok war lange eine Spezifikation: Tabellen, Regeln, Begriffe, fünfundzwanzig Fassungen tief durchdacht – gedacht als Access-Anwendung. Gebaut wurde sie nie.
Das war kein Verlust. Der fachliche Inhalt ist vollständig übernommen; entfallen ist nur, was an eine Plattform gebunden war, auf die es nie kam.
Fassung 26 traf die Entscheidung neu: eine Web-Anwendung. Und diesmal wurde gebaut.
Warum das Web
Auf den Arbeitsplätzen ist nichts einzurichten. Es gibt genau eine Stelle, an der aktualisiert, gesichert und nachgesehen wird, und eine Änderung gilt für alle im selben Augenblick. Dieselbe Anwendung ist im Haus und aus der Ferne dieselbe.
Warum so wenig Technik
Eine Datei statt eines Datenbankservers. Es schreibt genau ein Prozess, und bei fünf Nutzern entsteht dabei kein Gedränge. Sichern und Umziehen bleiben dadurch einfach.
Kein JavaScript-Gerüst. Die Seiten liefert der Server fertig aus. Ein Framework brächte Bauwerkzeuge, Abhängigkeiten und eine Halbwertszeit mit, die kürzer ist als die eines Ablagesystems. Was hier läuft, läuft in fünf Jahren noch.
Wie gebaut wird
In Sprints, jeder mit einem Kriterium, an dem sich zeigt, ob er fertig ist. Jede Änderung steht mit Datum und Begründung in einem Änderungsprotokoll; was ausgerollt wird, bekommt eine Marke.
Über sechshundert Tests laufen bei jeder Änderung. Sie halten nicht nur fest, was die Anwendung tut, sondern auch jeden Fehler, der einmal aufgetreten ist – damit er nicht ein zweites Mal auftritt.
Was das für Sie heißt
Ein System, das aus dem Gebrauch entstanden ist und nicht aus einer Produktidee. Wenn Ihnen etwas fehlt, ist das eine Frage, über die man reden kann.
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